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Schullandheimfahrt nach Violau

Auch in diesem Schuljahr machte sich erneut eine große Gruppe ViertklässlerInnen, ihre Lehrkräfte und weitere Begleitpersonen auf, um gemeinsam fünf Tage „Schullandheim“ zu erleben. Dieses Mal im kleinen Dorf Violau, nahe Augsburg. Der Schullandheimleiter Herr Meier und seine MitarbeiterInnen des Bruder-Klaus-Heims empfingen uns herzlich und sorgten unseren gesamten Aufenthalt dafür, dass es sich jeder so richtig gut gehen lassen konnte. Die Leidenschaft für italienisches Essen und die Freude an selbstangebautem Gemüse und guten Produkten, spiegelten sich in jedem Essen wieder und ließen uns immer mit großer Vorfreude zum Speisesaal gehen. Beim Anblick des riesigen Außengeländes sowie der großen, gemütlichen Kinder- und Klassenwohnzimmer, verflogen dann bei vielen auch die letzten Heimwehgefühle. Jetzt konnte es los gehen.

Die Kinder genossen vor allem die vielen Freiheiten, die ihnen das Außengelände bot. Zwischen Seilbahn und Drehscheibe („Höllenrad“), Lamas im Freigehege, Fußballplatz, Tipi, Tischtennisplatten, Meerschweinchengehege oder beim Lager bauen im nahegelegenen Wald konnte es einem erst gar nicht langweilig werden. Jeder Tag war voll von spannenden und tollen Unternehmungen und Erlebnissen.

In kleinen GrupIMG_4563pen und auf eigene Faust, erkundeten die Kinder Violau und beantwortetet gemeinsam Fragen zum Dorf. Bei einer Waldführung waren sie Specht und Wildschwein auf der Spur. In der Sternwarte auf dem Schullandheimgelände mit dem Hausleiter Herrn Meier, lernten die Kinder nicht nur von Planeten und dem Weltall, sondern auch wichtige Dinge für’s Leben. Eigens belegte Pizza wurde an einem Abend für alle, von Herrn Meier im Steinofen des gemütlichen Pizzahauses gebacken und dort mit Begeisterung verzehrt. Es blieb aber immer auch gemeinsame „Klassenwohnzimmerzeit“ zum spielen oder um in Ruhe den Tag ausklingen zu lassen.

Auf Wildschweinjagd im Wald.

Auf Wildschweinjagd im Wald.

Nicht nur am Tag, sondern auch am Abend war dennoch immer was los. Die Kinderdisco im Bootshaus am Weiher, bei der nicht nur die Kinder viel Spaß hatten oder der gemeinsame „Bunte Abend“, dessen gesamtes Programm und Gestaltung fest in Kinderhand lagen, waren beides einmalige und vergnügliche Erlebnisse. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck kamen dann alle wieder wohlbehalten in Ottobrunn am Pausenhof der Grundschule an und freuten sich sehr über ein Wiedersehen. Und trotzdem waren es nicht wenige, die ihren Schullandheimaufenthalt gerne noch etwas verlängert hätten!